Fotoalbum, Fahrrad

Für die Canon Ixus sind schon 7 Gigabyte an Speicherkarten eingepackt, so dass ich alles fotografieren kann, was mir vor die Linse kommt. Besonders schöne Eindrücke werde ich ganz einfach mit der Handy-Kamera ein zweites mal in web-tauglicher Auflösung fotografieren und kann sie dann direkt hochladen. Unter http://blogpic.wechselzone.de/ könnt ihr euch diese dann angucken.

Das Fahrrad ist im Grunde genommen auch fertig gebastelt und in den Karton bereits probeverpackt worden. War ganz schön knapp, aber es hat reingepasst. Ich muss am Rad noch den Polar-Speedsensor von der linken an die rechte Gabelstrebe umbauen, da warte ich aber noch auf die passenden Kabelbinder, die man nicht in jedem Baumarkt kriegt sondern mal wieder bei eby. Der Speedsensor steht wegen der breiten Gabel sowas von quer, dass der Empfang an der gegenüberliegenden Seite besser ist als auf der Montageseite. Und als bekennender Uhren-Linksträger …

Mein Rad

Trainingsrückblick Januar

Laut meiner Polar-Software sind 37,5 Stunden Training zusammengekommen. Für meine Januar-Verhältnisse nicht schlecht, insbesondere bei der herrschenden Kälte, die lange Trainingseinheiten kaum möglich machte. Dafür empfand ich irgendwann die Null Grad bereits als angenehm warm, Gewöhnung ist alles. Ein Wochenende fiel aus Trainings-Sicht wegen Samstag Glatteis und Sonntag Dauerregen komplett aus, ein anderes wegen Besuch und Grünkohlessen (schön) sowie Erkältung (nicht so schön).

 Geschwommen bin ich 31 km. Durch die Schließung unseres eigentlichen Vereinsbades haben wir weniger und auch schlechter gelegene Trainingszeiten, so dass wir auch häufig aufs „Wild-Schwimmen“ im Seedammbad ausweichen. Die meisten anderen Badegäste meiden mittlerweile die von uns eingenommene Bahn, was sehr angenehm ist. Manche glauben wohl auch , dass es sich um Vereinstraining handelt – lassen wir sie in diesem schönen Glauben.

 Radfahren war am Monatsanfang ganz gut, dann ging es die beiden angesprochenen Wochenenden gar nicht, so dass meine Rad-km am 30.1. vormittags hinter die Lauf-km zurückfielen, das Wochenende war aber gut zum Radfahren und am Monatsende standen etwas mehr als 300 km zu Buche. Es gab schon Jahre, in denen der Januar außer Brötchen holen keine Rad-km hatte.

Mit 170 Lauf-km kann ich auch zufrieden sein. Es fühlt sich zwar dank zu hohem Gewicht noch nicht wieder „schwebend“ an, aber das GA1-Tempo ist schneller als 5:00 min/km, was für den Winter ganz gut ist.

Da mein Hauptwettkampf erst Ende August ist, wäre es jetzt auch viel zu früh, in die Form eines Winterwaldmeisters zu gelangen. Nur die blöden Kilos, so einfach angefuttert und gefaulenzt, die könnten mal langsam wieder runter.

Planung & Etappen

Ein wenig Planung, wo es lang gehen soll, muss schon sein. 4 Wochen (damit heißt man in NZ „Kurzurlauber“) wollen schließlich gut genutzt sein.

Am Freitag, den 13.2. (billiger war der Flug durch dieses Datum aber nicht) geht es nachmittags ab Frankfurt los, Halbzeit in San Francisco, 2-3 Stunden Aufenthalt, weiter nach Auckland und die Nachspielzeit führt mich dann auf die Südinsel nach Christchurch. Dann ist es bereits Sonntag, der 15.2. und Frühstückszeit.

Den Sonntag werde ich in Christchurch verbringen, Montag werde ich mir eine einheimische Sim-Karte besorgen und dann geht es mit dem Rad los. Die grob geplanten Etappenziele mit Tourenlänge (laut http://maps.google.de und ohne sich zu verfahren) sind dabei:

  • Christchurch
  • Methven (106 km)
  • Fairlie (113 km)
  • Omarama (130 km)
  • Cromwell (112 km)
  • Wanaka (94 km)
  • Haast (140 km)
  • Franz Josef Glacier (140 km)
  • Hokitika (132 km)
  • Reefton (117 km)
  • Hanmer Springs (138 km)
  • St Arnaud (112 km)
  • Nelson (86 km)
  • Picton (110 km)

-> Fähre auf die Nordinsel nach Wellington für den 2.3. abends gebucht

  • Wellington

-> Flieger nach Auckland für den 3.3. nachmittags gebucht

  • Auckland
  • Wellford (101 km)
  • Dargaville (99 km)
  • Rawene (108 km)
  • Kaitaia (133 km)
  • Cape Reinga (112 km)
  • Taipa (126 km)
  • Paihia (89 km)
  • Whangarei (107 km)
  • Wellford (93 km)
  • Auckland (99 km)

Auf der Südinsel habe ich bislang zwei Puffertage eingeplant, falls es mal nicht so läuft wie geplant. Und manche Etappen an der Westküste sind auch 140 km lang. Kann bei Gegenwind und Regen hart werden. Aber dazwischen ist irgendwie nichts, wo man bleiben könnte/wollte. Notfalls kann man ja immer noch in einen Bus steigen und seiner Route hinterherfahren. Für die Nordinsel ist bislang ein Puffertag vorgesehen, die geplanten Etappen sind aber auch meist etwas kürzer.

Die Etappe, auf die ich mich schon wie ein kleines Kind freue ist die von Hanmer Springs nach St Arnaud. Es geht über die Rainbow Road, das ist eine Schotterstraße aus der Zeit, als die Stromleitungen auf der Südinsel ausgebaut wurden. Ich hoffe, das mein Polar nicht die Grätsche macht, wenn ich ständig in der Nähe dieser Stromleitungen fahre. Zwischendurch muss man mal einen Dollar Wegezoll berappen, Handynetz gibt es da keins, zwischendurch kommen mal ein paar Hütten als Notunterkünfte. Nach der Überquerung des Island Saddle (1347 m) geht es tendenziell wieder runter. Naja, vorher ging’s auch ganz gut hoch. Bei meinem letzten Aufenthalt in NZ 1998 wurde mir von dieser Straße erzählt, aber ich hatte keine Gelegenheit mehr, sie in meine Route einzubauen. Daher muss sie jetzt einfach drankommen.

Hier noch ein Link auf ein PDF-Dokument dazu: http://www.doc.govt.nz/upload/documents/parks-and-recreation/tracks-and-walks/nelson-marlborough/rainbow-road-and-upper-wairau-valley.pdf

Die Cardrona Range Road von Cromwell/Queenstown nach Wanaka ist leider inzwischen geteert worden. Ein Zugeständnis an die Skifahrer im Winter, schade für die Radfahrer im Sommer. Diese Straße war 1998 noch Schotter.

Den Teil nördlich von Auckland habe ich bislang noch nicht bereist, aber alle schwärmen mir vor, wie wunderschön er sei. Also ist dieser Ecke die (kleinere) zweite Hälfte gewidmet.

Vorbereitungen aufs Radfahren

Nachdem die letzten Wochenenden eher von Glatteis, Dauerregen, Grünkohlessen und Erkältung geprägt waren und meine Lauf-Kilometer am Freitag vormittag die Rad-Kilometer des Januars überholt haben, konnte ich endlich mal wieder radfahren. Freitags gute 2 Stunden mit dem Crosser, um die Umbauten für Neuseeland zu testen. Samstag dann knapp 3 Stunden und am Sonntag 3,5 Stunden, jeweils mit dem Rennrad.

Der fiese Nordost-Wind sorgte am Sonntag in den ersten beiden Stunden für einen gleichmäßigen 24,2er-Schnitt. Dann war der nordöstlichste Punkt erreicht und auf dem Rückweg konnte ich den Schnitt noch auf 26,2 hochdrücken. Die letzten Kilometer wollte ich aber nur noch meine kalten Füße schnellstens ins Warme bringen. Immerhin tut mir der Hintern nicht weh – der muss in Neuseeland schließlich einige Stunden auf dem Sattel sitzen. Zu Hause angekommen war ich aber auch platt, obwohl der Puls sehr gleichmäßig im GA1-Bereich war und auch gegen den Wind und an Steigungen nur selten die Marke von 140 überschritten hat.

 Ich hoffe auf ein wettermäßig angenehmes letztes Wochenende vor der Abreise, damit nochmal ca. 200 Rad-km dazukommen.

Heute abend geht es wieder zum Schwimmen ins Seedammbad (keine reguläre Trainingszeit sondern gegen Eintritt), wo wir SCO’ler uns in den letzten Monaten eine „Stammbahn“ erkämpft haben, auf die sich im allgemeinen kein Vereinsfremder verirrt, wenn wir mit 5-10 Leuten unser Privatprogramm durchziehen.

In 12 Tagen geht’s los …

Es sind noch 12 Tage, bis die Kiwi-Tour 2009 endlich losgeht. Damit alle Daheimgebliebenen mal gucken können, was ich da unten so treibe und wo ich mich gerade aufhalte, habe ich mich entschlossen, diesen Blog zu beginnen.

Sobald ich dort die Möglichkeit habe, mit dem Handy ins Internet zu gehen, werde ich meine Erlebnisse hier veröffentlichen. Wenn ich das mit dem Handy noch gebacken kriege, werde ich auch Fotos vom Handy hier einstellen (momentan hakt das noch).

Regen in Roth 2008

Der Rother Regen ist passe, vom deutschen Winter habe ich auch genug, es geht jetzt ab in den Sommer.