27.01.2017 – Lake Tekapo

Ein ruhiger Sommertag zum Ausruhen, wenn man von dem immer noch Lanzarote-ähnlichen Wind mal absieht. Aber die Temperaturen sind wirklich sommerlich und die Sonne scheint auch. Irgendwie kann ja auch nicht jeder Pausentag einfach nur Schlechtwetter sein. Um 9 Uhr stehe ich vergleichsweise spät auf. Unten im FourSquare gibt es leckere frische Baguettes. Das Frühstück wird ausgedehnt, anschließend mit der Kamera wieder an den See runter. Nachmittags wird das nächste Buch zu Ende gelesen.

Ich lese mir auch fast alle meine Blog-Einträge von 2009 durch. Damals hat ein 8 Jahre jüngerer, deutlich fitterer und leichterer mit einem 5 kg leichteren Rad noch etliche Etappen mit deutlich über 100 km abgespult und die gefahrenen Schnitte lagen fast immer über 20 km/h. Allerdings berichtete dieser auch von häufigem Rückenwind, was der Reisende aus diesem Jahr nicht kann. Trotzdem bin ich froh, mit diesem Rad und der Rohloff unterwegs zu sein. Über 2000 km sind es nun schon und bis auf einmal die Kette schmieren und alle Schrauben nach den Schotter-Etappen nachziehen war bislang nichts. Dass ich den einen Kabelschuh des Lichtkabels beim ersten Zusammenbau in der Hand hatte und den zweiten dann aus Vergesslichkeit bei der Demontage des Vorderrads für den Bustransport abgerupft habe, lasse ich mal außen vor. In den ersten Wochen zu Hause kriegt es aber eine Grundpflege. Die Kette dürfte auch gut gelängt sein, die ersten Bremsbeläge sind dagegen immer noch gut und den Reifen merkt man gar keinen Verschleiß an.

Zum Abendessen gab es heute das gestern gekaufte Steak mit Bohnen. Als gewöhnter Induktionskocher muss man sich aber immer wieder auf diese lahmen Kochplatten einstellen, damit Fleisch und Gemüse zeitgleich fertig sind. Blöde Erste-Welt-Probleme immer …

Morgen geht es gen Osten nach Geraldine. Ein Hügel mit mehr als 100 hm kommt bei der Hälfte hinter Fairlie, ansonsten geht es von den 700 m hier fast ganz nach unten mit einzelnen kleinen Wellen. Für morgen ist zumindest eher schwacher Wind angekündigt, allerdings aus Nord bis Nordost, was mal wieder KEINEN Rückenwind bedeutet. Für den Sonntag, an dem es wieder nach Nordosten geht, ist wieder etwas stärkerer Nord bis Nordwest gemeldet. Diese Tour könnte man eher Gegenwind- als Kiwi-Tour nennen. Naja, mehr als drei Tage Gegenwind werden es nun nicht mehr.

In einer Woche bin ich schon wieder gelandet und auf dem Weg mit der S-Bahn nach Hause.

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4 Kommentare zu 27.01.2017 – Lake Tekapo

  1. Edith sagt:

    wie schnell die Zeit vergeht, ich hab das Gefühl, Du seist erst grad gestartet… wünsche Dir noch einige sonnige Tage und vorallem Wind, der von der richtigen Seite her weht 🙂

  2. Alexandra sagt:

    Lake Tekapo war eine meiner absoluten Lieblingsgegenden, dieses türkise Wasser, die schneebedeckten Berge….. genieße die Zeit!
    Und Wind ist ja irgendwie immer nur von vorne 🙂

  3. Anja sagt:

    Ich hoffe Du hast noch schöne Tage und schöne Erlebnisse. Genieß es!

    Gibt es eigentlich Plüsch-Kiwis? Also die Vögel, nicht das Obst 😉

    • Edith sagt:

      wir haben so einen zuhause 🙂 – und an der Ferienmesse von vorletzter Woche haben wir ein Plüsch-Schäfchen geschenkt bekommen. Eigentlich ein Usedomer-Schaf, doch wir nehmen es mit als Maskottchen als Neuseeland-Schäfchen 😉

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